Internationale Aktionswoche gegen die Militarisierung der Jugend 20.-26. November 2017

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Die War Resisters' International, das weltweite pazifistische und antimilitaristische Netzwerk mit mehr als 80 Mitgliedsorganisationen in 40 Ländern, ruft in diesem Jahr zur 4. Internationale Aktionswoche gegen die Militarisierung der Jugend auf.

Jugendliche in aller Welt sind Hauptzielgruppe des Militärs: Sie werden direkt für den Kriegsdienst zwangsrekrutiert oder sind militärischen Werbemaßnahmen und der Propaganda für Krieg und Militarismus ausgesetzt. Die Aktionswoche kombiniert Information über die vielfältigen Methoden, mit denen Jugendliche militarisiert werden, mit Aktionen gegen diese Militarisierung.

In den vorhergehenden Jahren beteiligten sich viele Menschen aus aller Welt mit ihren eigenständigen Aktionen und Veranstaltungen an der Woche. Wir erlebten direkte Aktionen, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, Workshops, Mahnwachen und Kampagnen in sozialen Medien in Verbindung mit Themen wie Antirekrutierung, Kriegsdienstverweigerung und Friedenserziehung.

Der Rekrutierung von Geist und Körper widerstehen

In manchen Ländern ist die Militarisierung der Jugend erkennbarer und offensichtlicher – junge Leute (hauptsächlich, aber nicht ausschließlich, junge Männer) werden durch den Kriegsdienstzwang zum Kriegsdienst gezwungen. Das kann sogar gewaltsame Rekrutierung oder Rekrutierung von Kindern umfassen. An vielen anderen Orten – auch an den Orten, wo der Kriegsdienstzwang ausgesetzt oder abgeschafft wurde – haben die Regierungen, Waffenhändler und andere Kriegsprofiteure ein starkes Interesse daran, junge Leute zu indoktrinieren, um sie hinsichtlich Krieg und Militär positiv zu stimmen.

In der Aktionswoche wollen wir uns den zahlreichen Bestrebungen entgegenstellen, mit denen Jugendliche für Gewalt, Krieg und Militär gewonnen werden sollen.

Was Ihr tun könnt:

Die Internationale Aktionswoche gegen die Militarisierung der Jugend beruht auf Euren örtlichen und eigenständigen Aktionen.

Hier nur einige Möglichkeiten, mit denen Ihr Euch anschließen könnt:

  • Gewaltfreie direkte Aktionen gegen Rekrutierung, wie z.B. Proteste vor und in Rekrutierungszentren des Militärs und bei Berufsmessen und dergleichen mit Militärbeteiligung.
  • Seminare, Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen, Workshops oder Webinare
  • Informationsstände vor Schulen, an Universitäten und anderswo.
  • Filmvorführungen, Konzerte
  • Online Aktionen in sozialen Medien.
  • Öffentlicher Widerspruch gegen Datenweitergabe ans Militär: In Deutschland geben die Meldebehörden geben die Daten männlicher und weiblicher Jugendlicher im Jahr bevor sie volljährig werden, zu Werbe- und Erfassungszwecken an die Bundeswehr weiter. Dieser Datenweitergabe kann widersprochen werden – am besten nicht nur mit einem Schreiben an die Behörde, sondern mit einer öffentlichen Aktion, in der mehrere Jugendliche ihre Widerspruchsschreiben gemeinsam abgeben und erklären, dass sie für Militär und Krieg nicht zur Verfügung stehen.

Am einfachsten und am unaufwändigsten ist es, Aktionen und Veranstaltungen, die Ihr sowieso durchführen werdet, zum Teil der Aktionswoche zu machen.

  • Dadurch werden Eure Veranstaltungen überregional und transnational beworben.
  • Indem sie nicht als örtliche isolierte Einzelaktionen, sondern als Teil einer weltweit koordinierten Aktionswoche erscheinen, können sie bedeutsamer wirken und mehr, auch mediale, Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Aktionen sind keineswegs an Mitgliedsgruppen der WRI gebunden.

Alle sind eingeladen, sich zu beteiligen, entweder eigenständig oder zusammen mit der DFG-VK oder anderen Friedensorganisationen.

Bitte leitet die Information über die Aktionswoche auch an andere weiter, z.B. Jugendorganisationen oder Schüler*innenvertretungen weiter, die interessiert sein könnten.

Weitere Informationen, auch über die Aktionswochen der vergangenen Jahre:

Wenn Ihr etwas zur Aktionswoche beitragt, informiert bitte:

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