Aktivisten gegen die Militarisierung der Jugend trafen sich in London
In diesem Monat trafen sich Aktivisten von verschiedenen europäischen Ländern in London als Teil eines Trainings der WRI gegen die Militarisierung der Jugend und ihren Dimensionen für beide Geschlechter.
Das Treffen fand vom 2.-4. Februar statt und beherbergte AktivistInnen von AKL (Union der Kriegsdiensverweigerer), und dem Komitee der 100 von Finnland, Neshnuti von der Republik Tschechien, DFG-VK und BSV aus Deutschland, Movimentio Nonviolento aus Italien, Centre Delas aus Katalonien und Peace Pledge Union und Forces Watch aus dem Vereinigten Königreich.
Während des Trainings beteiligten sich die AktivistInnen an verschiedenen Projekten und erforschten, wie militärische Werte in ganz Europa der Jugend vermittelt werden, in welcher Weise diese Militarisierung beide Geschlechter betrifft, wie wir wirksame Strategien gegen diese Kräfte produzieren können. Das Treffen wurde von dem “Netzwerk für sozialen Wandel” aus dem Vereinigten Königreich und vom Netzwerk für Moderatoren “Turning the Tide” unterstützt.
Im Anschluss an das Training hat die WRI auch ein öffentliches Forum zum Widerstand gegen die Militarisierung der Jugend in verschiedenen Ländern abgehalten. Das Forum, das am 5. Februar in Housmans Bookshop in London stattfand, wurde besucht von Aktivisten aus Tschechien, Finnland, der Türkei und dem Vereinigten Königreich. Während des Treffens erklärte Hana Zoor Svačinková von Nesehnuti, wie das Militär die Bildung in tschechischen Schulen über das sogenannte POKOS-Programm des Verteidigungsministeriums beeinflusst (lest mehr über POKOS hier). Minna Vähäsalo vom Komitee der 100 und Matias Kaskiluoto von AKL erläuterten die Rolle der Rekrutierung bei der Militarisierung der finnischen Gesellschaft, ebenso wie die Probleme, denen sich Kriegsdienstverweigerer heute in Finnland ausgesetzt sehen.
Du kannst einen Bericht von Peace News auf unserem Form hier lesen.
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Durch Artikel, Bilder, Erhebungsdaten und Interviews, Samen säen: Die Militarisierung der Jugend und was man dagegen tun kann dokumentiert in seinen Artikeln, Bildern, Umfragedaten und Interviews die Saat des Krieges, die in den Köpfen der jungen Menschen in vielen verschiedenen Ländern gesät wird. Aber es untersucht auch die Saat des Widerstandes gegen diese Militarisierung, die stabil und kreativ von zahlreichen Menschen gesät wird.
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