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Di
18
Jan
2022
Submitted by NNOMY
Tue
12
Aug

Zivile Unterstützer_innen: Veteran_innen als Betroffene

(Aus:. Civilian Ally Ein Leitfaden um mit Veteran_innen und Soldat_innen eine Widerstandsbewegung aufzubauen)

Dieses Handbuch konzentriert sich auf den Aufbau der Widerstandsbewegung von Soldat_innen, und dies erfordert ein Verständnis davon, wie Veteran_innen direkt von Krieg und Militarismus beeinflusst werden. Zivile Campaigner_innen brauchen dieses Bewusstsein, um Beziehungen aufzubauen und im militärischen Umfeld effektiv zu mobilisieren. Im Folgenden untersuchen wir die Erfahrungen von Veteran_innen im Militär.

Tue
12
Aug

Nationale Lehrerunion (National Union of Teachers-NUT)

Krieg

Die Konferenz bestätigt die bestehenden Positionen der Union, welche sind:

1. Forderung nach dem sofortigen Rückzug der Truppen aus dem Irak
2. Ablehnung von militärischer Aktion oder Intervention in den Iran.

Tue
12
Aug

Militärfreie Schulen in Deutschland

Als Teil des Arbeit gegen die Militarisierung des Bildungswesen haben seit 2011 einige Schulen in Deutschland eine Zusammenarbeit mit der Bundeswehr abgelehnt und dulden keine Auftriffe der Bundeswehr in der Schule.

Robert-Blum-Gymnasium, Berlin: Die Schulkonferenz des Robert-Blum-Gymnasiums hat am Donnerstag, den 24.3. 2011 mit 7:1 Stimmen einen Antrag zu “Schule ohne Militär” angenommen. Der Antrag lautete wie folgt:

Robert-Blum-Gymnasium – Schule ohne Militär

Die Schulkonferenz des Robert-Blum-Gymnasiums lehnt eine Zusammenarbeit im Bildungsbereich mit der Bundeswehr grundsätzlich ab. Hierzu gehören z.B.:

Tue
12
Aug

Bundeswehr und Schule: Einfluss zurückdrängen – Politische Bildung ist Aufgabe von Lehrkräften

Beschluss des GEW-Hauptvorstands vom 05./06. März 2010

In letzter Zeit bemüht sich die Bundeswehr verstärkt um größeren Einfluss in den Schulen. Es wurden Fälle bekannt, dass Waffenschauen und Informationsveranstaltungen auf Schulhöfen und in Turnhallen stattfanden. Kooperationsabkommen mit Landesregierungen (z.B. Nordrhein-Westfalen, Baden-Württemberg, Saarland, Rheinland-Pfalz ....) unterstützen das offensive Vorgehen der Bundeswehr. In den Abkommen wird betont, dass für Tätigkeiten in der Bundeswehr nicht geworben werden darf. Stattdessen werden der Bundeswehr jedoch weit reichende Möglichkeiten im Bereich der politischen Bildung / des Politikunterrichts sowie der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte und Referendare eingeräumt. Landesregierungen sagen zu, Bildungsangebote der Bundeswehr in ihren Amtsblättern und auf ihren Online-Plattformen bekannt zu machen.

Tue
12
Aug

Beendet das Abtreiben der mutigen neuen Demokratie in Richtung Militarisierung

Am 27. April veröffentlichte das vom Minister für Verteidigung und Veteranen eingesetzte Defence Review Committee seinen Entwurf des Defence Review Berichtes. Zum letzten Mal hat Südafrika in den späten 1990er Jahren eine Defence Review unternommen, und das war im Zusammenhang mit der demokratischen Befreiung. Doch schon damals waren die zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich an der Review von 1996-98 beteiligten, enttäuscht, und sie fühlten sich durch das Endergebnis manipuliert. Auch wenn wir schon jetzt das Gefühl haben, dass Beiträge der Zivilgesellschaft trivialisiert werden, so hat die Ceasefire Campaign trotzdem eine Stellungnahme an das Komitee eingereicht, in der Hoffnung, dass die stärkere Militarisierung, wie sie von der Review propagiert wird, zumindest abgemildert werden kann.

Tue
12
Aug

Militarisierung der Jugend im bolivarischen Venezuela

Rafael Uzcátegui

Tue
12
Aug

Die Lebensgeschichte eines wahren Israeli: Über die Militarisierung der Jugend in Israel

„Ein wahrer Israeli drückt sich nicht vor der Einberufung“[1] – dieses Motto steht im Mittepunkt einer großangelegten Werbekampagne in Israel. Die Kampagne wird nicht vom israelischen Militär betrieben und zielt nicht darauf mit Soldat_innen den Schwund bei den israelischen Streitkräfte (IDF) zu stoppen. Israel hat – zumindest de jure – eine allgemeine Wehrpflicht sowohl für Männer als auch für Frauen. Das Motto ist dennoch Ausdruck und Verstärkung der israelischen Auffassung über die Rolle des Militärdiensts im Leben eines Israeli – eines „wahren“ Israeli.

Tue
12
Aug

Über die Militarisierung in Kolumbien

Der Konflikt in Kolumbien geht in seinen jüngsten Ausformungen bis ins Jahr 1948 zurück, als der Präsidentschaftskandidat Jorge Eliecer Gaitán ermordet wird und die Möglichkeit verschwindet, dass Ideen von sozialistischem Charakter im kolumbianischen Staat einen Ort für Entscheidung und Macht finden könnten.

Tue
12
Aug

ArmeerekrutiererInnen besuchen Londons ärmste Schulen am häufigsten

Die britische Armee besucht Schulen als ein wichtiger Teil ihres Rekrutierungsprogramms und ein Drittel der neu rekrutierten SoldatInnen sind unter 18 Jahre. Diese RekrutInnen können sich einem erheblichen persönlichen Risiko und herausfordernden moralischen Dilemmata ausgesetzt sehen, doch ihre Dienstbedingungen können sie daran hindern, die Armee vor bis zu sechs Jahren zu verlassen. Vor dem Hintergrund, dass Minderjährige weniger dazu in der Lage sind als Erwachsene, eine freie, informierte, und bewusste Entscheidung über das Eintreten in die Armee zu treffen, haben das UN-Kinderrechtskomitee und das Gemeinsame Komitee des Unterhausen/House of Lord zu Menschenrechten empfohlen, das Mindestaufnahmealter auf 18 Jahre anzuheben. Die beiden Komitees haben ausserdem empfohlen, dass Grossbritannien benachteiligte Gemeinschaften nicht speziell für Rekrutierungsanstrengungen anvisiert.

Tue
12
Aug

Die Militarisierung der Jugend in Chile

Um Militarisierung und Jugend in diesem Land in Verbindung zu bringen, müssen wir einen weiten Blick werfen und uns die Hunderte von Jahren des Militarismus in der Geschichte dieser Region bewusst machen: die gewaltsame Besetzung durch europäische Kolonialmächte, die Erfindung von „Helden des Vaterlandes“ als Haupt-Motivationsspender des Patriotismus, die Legalisierung der militärischen Ausbildung durch die Wehrpflicht, die wachsenden Militärausgaben im Vergleich zu den Sparmaßnahmen im Sozialbereich, die Einführung von militärischen Praktiken in den zivilen Schulen und die Veränderung des Militärs in Übereinstimmung mit dem vorherrschenden ökonomischen Modell. All dies trifft die Bevölkerungsgruppe, die wirtschaftlich am verletzlichsten ist, aber potentiell stark in Bezug auf politische Ziele: Die Kinder und Jugendlichen dieses Landes.

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