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Tue
12
Aug

Beendet das Abtreiben der mutigen neuen Demokratie in Richtung Militarisierung

Am 27. April veröffentlichte das vom Minister für Verteidigung und Veteranen eingesetzte Defence Review Committee seinen Entwurf des Defence Review Berichtes. Zum letzten Mal hat Südafrika in den späten 1990er Jahren eine Defence Review unternommen, und das war im Zusammenhang mit der demokratischen Befreiung. Doch schon damals waren die zivilgesellschaftlichen Organisationen, die sich an der Review von 1996-98 beteiligten, enttäuscht, und sie fühlten sich durch das Endergebnis manipuliert. Auch wenn wir schon jetzt das Gefühl haben, dass Beiträge der Zivilgesellschaft trivialisiert werden, so hat die Ceasefire Campaign trotzdem eine Stellungnahme an das Komitee eingereicht, in der Hoffnung, dass die stärkere Militarisierung, wie sie von der Review propagiert wird, zumindest abgemildert werden kann.

Tue
12
Aug

Militarisierung der Jugend im bolivarischen Venezuela

Rafael Uzcátegui

Tue
12
Aug

Die Lebensgeschichte eines wahren Israeli: Über die Militarisierung der Jugend in Israel

„Ein wahrer Israeli drückt sich nicht vor der Einberufung“[1] – dieses Motto steht im Mittepunkt einer großangelegten Werbekampagne in Israel. Die Kampagne wird nicht vom israelischen Militär betrieben und zielt nicht darauf mit Soldat_innen den Schwund bei den israelischen Streitkräfte (IDF) zu stoppen. Israel hat – zumindest de jure – eine allgemeine Wehrpflicht sowohl für Männer als auch für Frauen. Das Motto ist dennoch Ausdruck und Verstärkung der israelischen Auffassung über die Rolle des Militärdiensts im Leben eines Israeli – eines „wahren“ Israeli.

Tue
12
Aug

Über die Militarisierung in Kolumbien

Der Konflikt in Kolumbien geht in seinen jüngsten Ausformungen bis ins Jahr 1948 zurück, als der Präsidentschaftskandidat Jorge Eliecer Gaitán ermordet wird und die Möglichkeit verschwindet, dass Ideen von sozialistischem Charakter im kolumbianischen Staat einen Ort für Entscheidung und Macht finden könnten.

Tue
12
Aug

ArmeerekrutiererInnen besuchen Londons ärmste Schulen am häufigsten

Die britische Armee besucht Schulen als ein wichtiger Teil ihres Rekrutierungsprogramms und ein Drittel der neu rekrutierten SoldatInnen sind unter 18 Jahre. Diese RekrutInnen können sich einem erheblichen persönlichen Risiko und herausfordernden moralischen Dilemmata ausgesetzt sehen, doch ihre Dienstbedingungen können sie daran hindern, die Armee vor bis zu sechs Jahren zu verlassen. Vor dem Hintergrund, dass Minderjährige weniger dazu in der Lage sind als Erwachsene, eine freie, informierte, und bewusste Entscheidung über das Eintreten in die Armee zu treffen, haben das UN-Kinderrechtskomitee und das Gemeinsame Komitee des Unterhausen/House of Lord zu Menschenrechten empfohlen, das Mindestaufnahmealter auf 18 Jahre anzuheben. Die beiden Komitees haben ausserdem empfohlen, dass Grossbritannien benachteiligte Gemeinschaften nicht speziell für Rekrutierungsanstrengungen anvisiert.

Tue
12
Aug

Die Militarisierung der Jugend in Chile

Um Militarisierung und Jugend in diesem Land in Verbindung zu bringen, müssen wir einen weiten Blick werfen und uns die Hunderte von Jahren des Militarismus in der Geschichte dieser Region bewusst machen: die gewaltsame Besetzung durch europäische Kolonialmächte, die Erfindung von „Helden des Vaterlandes“ als Haupt-Motivationsspender des Patriotismus, die Legalisierung der militärischen Ausbildung durch die Wehrpflicht, die wachsenden Militärausgaben im Vergleich zu den Sparmaßnahmen im Sozialbereich, die Einführung von militärischen Praktiken in den zivilen Schulen und die Veränderung des Militärs in Übereinstimmung mit dem vorherrschenden ökonomischen Modell. All dies trifft die Bevölkerungsgruppe, die wirtschaftlich am verletzlichsten ist, aber potentiell stark in Bezug auf politische Ziele: Die Kinder und Jugendlichen dieses Landes.

Tue
12
Aug

Militarisierung und Männlichkeiten: Sich dem Militarismus zu verweigern ist nicht möglich ohne die Verweigerung hegemonialer Männlichkeit

Andreas Speck

“Wenn man das militaristische Wertesystem und dessen Praxen, die mit Militärdienst identifiziert werden, hinterfragt, dann muss man ebenfalls das hegemoniale Verständnis von Männlichkeit hinterfragen. In der Türkei ist der Militärdienst ein Labor, in dem Männlichkeit produziert wird. Das patriarchale System wird durch den Militärdienst gefestigt. Ich habe den Militärdienst verweigert, weil ich auch gegen diese laborfabrizierte Männlichkeit bin. Der Kampf gegen den Militarismus, der heterosexistisch mit sexistischen Strukturen definiert ist, findet seinen fundamentalen Ausdruck im Antimilitarismus. Das bedeutet auch Freiheit sexueller Orientierung, Gleichheit der Geschlechter und totale und uneingeschränkte Freiheit“.1

Mon
11
Aug

Werbefeldzug im öffentlichen Raum

Die Bundeswehr im Kampf um Herzen und Köpfe der deutschen Bevölkerung

Mon
11
Aug

Die Gegen-Rekrutierungsbewegung in den USA

Angesichts eines endlos scheinenden Kriegs gegen den Terror, der die Möglichkeit eines dauerhaften Frieden immer weiter untergräbt, sehen sich immer mehr AktivistInnen in den Vereinigten Staaten zu einer Form des Engagements hingezogen, das sich mit der Beziehung von jungen Menschen zu Militarismus beschäftigt. Diese Arbeit wird als Gegenmilitärrekrutierung oder kurz Gegenrekrutierung bezeichnet und konzentriert sich auf die Demilitarisierung einer Nation durch die geistige Demilitarisierung ihrer Jugend.

Mon
11
Aug

Obamas Krieg gegen die schwullesbische und transsexuelle Jugend

Image: zinelibrary.info/files/bb_queercounterrecruitment.pdf

Leitartikel von Ariel Attack, ursprünglich geschrieben für den Blog “Queers Against Obama” am 9. 3. 2009. Einige Veränderungen. Entnommen aus: Bash Back Denver: Be one of those queers you've heard about: undermine the army's ability to fight! Queer Counter-Recruitment, May 2009

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