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Fri
08
Aug

Rekrutierung und Widerstand von Queers – das Beispiel Schweden

In diesem Artikel erklären wir unser Verständnis davon, wie Politik zu Gender, Sexualität und Krieg miteinander zusammen hängen. Wir werden auch von ein paar Aktionen berichten, die Ofog (ein antimilitaristisches Netzwerk) gegen die Teilnahme des schwedischen Militärs am letzten Pride-Festival (im August 2011) unternommen hat.

Fri
08
Aug

Wie die USA Daten potentieller RekrutInnen sammeln

Das US-Militär unterhält eine orwellsche Datenbank, die die intimen Details von 30 Millionen Jugendlichen zwischen 16 und 25 Jahren enthält und den RekrutiererInnen persönliche Informationen bereitstellt, die diese in einer psychologischen Kampagne nutzen können, um Jugendliche in den ihnen zugewiesenen Regionen zu ködern. Schon vor einem Treffen weiß der/die RekrutierIn, was in Johnny's Kopf vorgeht, ob Johnny eine Freundin hat, und was sie über seine Entscheidung bezüglich seines Eintritts ins Militär denkt. Wir betrachten, wie sie das anstellen.

Fri
08
Aug

Universitäten, Bundeswehr und „Vernetzte Sicherheit“

Die Debatte um die „Militarisierung von Forschung und Lehre“ ist in Deutschland recht neu und vollzieht sich vor dem Hintergrund des Umbaus der Bundeswehr von einer angeblichen „Verteidigungsarmee“ zu einer „Armee im Einsatz“. Dieser Umbau und das Ausmaß, in dem die Bevölkerung als Ganzes hiervon betroffen ist, werden leicht unterschätzt. War die Verteidigungsarmee bewußt relativ gleichmäßig in der Fläche verteilt, werden gegenwärtig zahlreiche Standorte geschlossen und zusammengelegt und bestimmte militärische Fähigkeiten an einzelnen Standorten konzentriert. Maßstab hierbei ist nicht mehr die Präsenz in der Fläche, sondern die schnelle Verlegbarkeit ins Ausland. Insgesamt sollen die Zahl der Soldaten und der zivilen Angestellten der Bundeswehr reduziert werden, dadurch jedoch mehr Soldaten für die Auslandseinsätze verfügbar gemacht werden.

Fri
08
Aug

Die Ablehnung der Mitwirkung des Militärs an der Bildung in Großbritannien

Die Streitkräfte Großbritanniens besuchen in jedem Jahr Tausende von Schulen. Sie bieten Präsentationsteams für Schulen, 'KarriereberaterInnen', Lehrpläne, Exkursionen, und vieles mehr an. Auch wenn sie behaupten, dass es sich dabei nicht um Rekrutierung handelt, so erklärt doch das Verteidigungsministerium, dass diese Aktivitäten es ihnen erlaubt “positive Informationen bereit zu stellen, um MeinungsbildnerInnen der Zukunft zu beinflussen, und dass RekrutiererInnen so Zugang zum Schulumfeld erhalten”. Ihre Jugendpolitik, einschließlich der Kadetten an Schulen, zielt darauf ab “Bedinging zu schaffen, unter denen die Rekrutierung gedeihen kann”. Dies ist ein langfristiger Ansatz der Rekrutierung junger Menschen sowohl als UnterstützerInnen der Streitkräfte und auch, für einige, ihre Aufweichung für die letztliche Rekrutierung.

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Fri
06
Jun

Die Militarisierung der Jugend und was man dagegen tun kann

Die Bilder von Krieg, bewaffneten Konflikten und organisierter Gewalt auf der ganzen Welt können unterschiedliche Formen annehmen. Aber eines haben sie fast immer gemeinsam: junge Männer und Frauen, die die Reihen der militärischen und paramilitärischen Organisationen füllen.

Sowohl in den Ländern, in denen es immer noch die Wehrpflicht gibt, als auch in den Ländern mit professionellen Armeen, fördern Regierungen, Bildungssysteme, das Militär selbst und sogar private Firmen und Organisationen militaristische Werte, um die Reihen der Streitkräfte aufzufüllen und die Anwendung organisierter Gewalt gesellschaftlich zu legitimieren.

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